Über das Projekt
Vertrauenswürdig oder irreführend?
Wir erforschen, woran man das erkennt.
Auf Social Media wimmelt es vor Falschinformationen: So sollen Inhaltsstoffe in Sonnencreme angeblich Krebs verursachen – darum besser nicht eincremen, rät ein Influencer in seinem neuesten Reel. Eine selbsternannte Expertin schwört auf Probiotika zum Abnehmen – also auf Bakterien, die aus Joghurt und Co stammen. Ein Kurzvideo macht Angst: Der Süßstoff Aspartam – er kommt in vielen Lightgetränken vor – soll die Gesundheit schädigen!
All diese Behauptungen sind falsch – das haben wir anhand von wissenschaftlichen Studien überprüft (siehe unsere Faktenchecks zu Sonnencreme, Aspartam und Probiotika. Doch wie lässt sich das erkennen, ohne selbst Studien lesen zu müssen?
Das wollen wir herausfinden – mit deiner Hilfe! Daher haben wir dieses Citizen-Science-Forschungsprojekt gestartet.
Wie finden wir das heraus?
In einem ersten Schritt sammeln wir Merkmale, die für oder gegen die Vertrauenswürdigkeit von Social-Media-Inhalten sprechen. Dabei berücksichtigen wir Studien, die die Erfahrungen und Meinungen von Social-Media-Nutzer*innen erhoben haben, und befragen auch selbst unterschiedliche Personen.
Wir durchforsten das Internet und bisher veröffentlichte Studien aber auch nach bereits existierenden Checklisten. Auch unsere eigens für Webseiten entwickelte Infos-ohne-Nebenwirkung-Checkliste ziehen wir dazu heran. Allerdings lässt sich die nicht einfach so auf Social-Media-Inhalte anwenden.
Im einem zweiten Schritt überprüfen wir dann, welche von diesen Merkmalen hauptsächlich auf vertrauenswürdige Social-Media-Inhalte zutreffen. Dazu verwenden wir eine Sammlung von mindestens 100 Postings zum Thema Gesundheit, für die wir zuvor erhoben haben, ob die Behauptungen darin tatsächlich stimmen oder nicht.
Citizen Science – du bist gefragt!
Ohne dich und anderen Citizen Scientists wissen wir allerdings nicht, ob die gefundenen Merkmale auch nützlich sind. Ob sie etwa leicht anwendbar sind, oder vielleicht zu kompliziert und unverständlich. Oder wie sich die geeignetsten Merkmale zu einem hilfreichen Tool zusammenstellen lassen – und wie das fertige Tool am Ende aussehen könnte.
wie kann ich mitmachen?